Wir rocken Freiburg (1): Cantaloop

An Cantaloop ist momentan kein Vorbeikommen! Der 47-Stimmen-Chor hat sich in nur neun Jahren seit der Gründung zu einer festen Größe in der deutschen A-cappella-Welt entwickelt und schon viele Erfolge gefeiert. Im Jahr 2013 erzielten die Nordlichter unter anderem einen dritten Platz beim renommierten Chorwettbewerb des Aarhus Vocal Festivals in Dänemark und überzeugten zuletzt beim Wettbewerb im Rahmen des Deutschen Chorfestes 2016 eine hochkarätig besetzte Jury: In Stuttgart heimste die Gruppe den ersten Preis in der Kategorie „Jazz/Pop/Gospel A cappella“ ein.

Im Mai werden sie ihre Heimat Hamburg beim Deutschen Chorwettbewerb vertreten. Chorleiter Christoph Gerl hat mir zu diesem Anlass ein paar Fragen beantwortet – der perfekte Startschuss für meine neue Interviewreihe „Wir rocken Freiburg“, in der ich euch die Wettbewerbsteilnehmer der Kategorie G1 (Populäre Chormusik a cappella) vorstellen werden. Viel Spaß beim Lesen!

  • Herzlichen Glückwunsch – ihr gehört schon jetzt zu den besten Chören Deutschlands! Verratet uns euer Erfolgsgeheimnis: Was macht euren Chor besonders?

Danke. Ich glaube nicht, dass unser Chor „besonders“ ist. Wir machen das, was wir tun, einfach sehr gern.

  • Was muss jemand mitbringen, der bei euch mitsingen möchte? Wie wählt ihr neue Mitglieder aus?

Wir wünschen uns Energie, Präsenz und den Gleichklang unserer Stimmen. Wir haben das Glück, dass wir mehr BewerberInnen als Plätze haben und deswegen auswählen können …

  • Wie wählt ihr eure Stücke aus? Gibt es Lieblingskomponisten/-arrangeure? Wo findet ihr Inspirationen?

Die Stücke wähle zumeist ich aus, auch manches Mal auf eine Anregung aus dem Chor hin. Wir singen gerne Songs nordischer Singer-Songwriter (Tina Dico, Jarle Bernhoft) oder auch von Peter Gabriel.

  • Nehmt ihr an Workshops/Coachings teil? Gibt es Dozenten, die ihr besonders empfehlen könnt?

Wir schenken uns immer wieder gerne den Besuch von Dozenten wie Erik Sohn, Anne Kohler oder anderen sympathischen und kompetenten KollegInnen.

  • Warum sollten Chöre eurer Meinung nach an Wettbewerben teilnehmen?

Man hat ein klares Ziel vor Augen und bekommt in der Regel kompetentes Jury-Feedback – und mit Glück auch ein Erfolgserlebnis für die Zeit danach.

  • Was für Erwartungen habt ihr an den Deutschen Chorwettbewerb 2018? Worauf freut ihr euch am meisten?

Wir freuen uns am meisten auf die Atmosphäre, mit so vielen Gleichgestimmten an einem Ort zu sein, Musik zu hören und selbst auf der Bühne zu stehen.

Es ist schwieriger als es auf den ersten Blick aussah …

  • Der Deutsche Chorwettbewerb ist ja immer auch ein Ort der Begegnung, auf welche anderen Chöre und Ensembles freut ihr euch besonders? Warum?

Auf unsere komplette Kategorie G1!!!

  • Habt ihr Tipps für Chöre, die es auch mal zum Deutschen Chorwettbewerb schaffen möchten?

Bewerbt euch, singt mit offenen Ohren und offenen Herzen!

  • Zum Trost für alle Chöre, die (noch) nicht so toll klingen wie ihr: Gibt es auch Sachen, die bei euch nicht perfekt laufen?

Natürlich nicht! 😉

Wer mehr über Cantaloop erfahren möchte, sollte sich auf ihrer Website und ihren Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, Youtube, Soundcloud) umschauen bzw. -hören. Außerdem solltet ihr euch unbedingt ihre Debüt-CD „Kaleidoscope Heart“ schnappen, die ich vor einiger Zeit für die Chorzeit rezensiert habe. Ich zitiere mich dazu mal selbst 😉

Kaleidoscope Songs ist das erste Album der 47 Sängerinnen und Sänger und erfüllt in vielen Punkten genau das, was sich A-cappella-Fans bei einer CD wünschen.

Bald gehts weiter mit dem nächsten Chor der Kategorie G1…. Ihr dürft gespannt sein :-)

9 Gedanken zu “Wir rocken Freiburg (1): Cantaloop

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